Putze mit Kühleffekt – wenn die Hitze an die Wand fährt

Verdunstungskühle und Albedo-Effekt: Wandoberflächen beeinflussen die Raumtemperatur

Die Füße im kalten Wasser, nasse Laken im Raum und monoton surrende Ventilatoren – mit der Sommerhitze halten in vielen Wohnungen auch die üblichen Notlösungen Einzug. Was die wenigsten auf dem Schirm haben: Auch die Wandoberfläche kann die Raumtemperatur beeinflussen. Dabei rücken mineralische Materialien wie Kalk in den Fokus.

„Bei Kalk helfen mehrere Faktoren, die Raumtemperatur im Zaum zu halten, vor allem die Feuchteregulierung“, so Thomas Bühler, Geschäftsführer des Naturbaustoffherstellers HAGA.

Verdunstungs- und „Schwammeffekt“
Wie ein trockener Schwamm lädt sich der Putz beim Lüften in den kühleren und feuchteren Nacht- und Morgenstunden mit Feuchtigkeit auf und kühlt tagsüber den Raum durch Verdunstung leicht ab. Durch Befeuchten mit einem Wasserzerstäuber lässt sich der Effekt noch verstärken. Vorteilhaft sind dickere Putzstärken von 10 bis 15 mm, da sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen können.

Die Schwüle bleibt draußen
Auch die berüchtigte Schwüle macht der sorptionsfähige Kalkputz erträglicher. Er saugt die Feuchtigkeit der schwülen Luft wie ein Löschblatt auf und hält die Luftfeuchtigkeit im Raum spürbar niedriger als draußen.

Albedo-Effekt: hell sticht dunkel
Der Experte rät, auf helle Wandgestaltungen und den sogenannten Albedo-Effekt (von lateinisch „albus“ für Weiß) zu setzen. Dunkle Oberflächen wandeln Sonnenlicht in reine Wärmeenergie um. Weiße oder sehr helle Wände dagegen reflektieren bis zu 85 % des einfallenden Lichts, ohne sich selbst nennenswert zu erwärmen. HAGA verwendet für seine Putze ausschließlich naturweißen Schweizer Alpenkalk, denn: Je höher der Kalkanteil, desto strahlender das Weiß und desto größer der Albedo-Effekt.

Auf Kalkanteil und Reinheit kommt es an
Für Verbraucher lohnt sich ein Blick auf das Produktdatenblatt. HAGA-Putze beispielsweise verzichten dank ihres hohen Kalkanteils auf künstliche Bindemittel. So bleiben die Mikroporen des Putzes vollständig geöffnet und behalten ihre maximale Aufnahmefähigkeit. Er kann die Luftfeuchtigkeit aufsaugen und den Hitzestau im Raum effektiv verhindern.

Alkalität Schimmelfeind Nummer eins
Als Feuchteregulator verhindert der Kalk, dass im Sommer schwül-warme Luft an kühleren Wänden kondensiert und vermiest dem Schimmel damit seine Brutstätte. Zudem wirkt der hohe Kalkanteil hier wie ein natürliches Desinfektionsmittel: Er entzieht Schimmelpilzen permanent die Lebensgrundlage, ganz ohne Chemie.

Weitere Informationen zu Naturkalk unter www.haganatur.de

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Haga AG Naturbaustoffe
Amselweg 36
CH-5102 Rupperswil
Tel. 0041/62889/1818
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Pressebilder zum Download

Puh! Im Sommer heizt sich manche Wohnung unerträglich auf. Dunkle und versiegelnde Wandoberflächen verschlimmern den Effekt noch. (Bild: Haga)

Überhitzte Räume belasten den Körper spürbar. Auch die Wandoberfläche kann die Raumtemperatur beeinflussen. (Bild: Haga)

Putze mit Kühleffekt: Tagsüber verdunstet die Feuchtigkeit aus dem Naturkalk, die dieser während des Lüftens in den kühleren und feuchteren Nacht- und Morgenstunden aufgenommen hat. (Bild: Haga)

Albedo-Effekt: Anders als dunkle Oberflächen reflektieren weiße oder sehr helle Wände bis zu 85 % des einfallenden Sonnenlichts, ohne sich selbst nennenswert zu erwärmen. (Bild: Haga)

Die Putze mit hohem Kalkanteil kommen ohne künstliche Bindemittel aus. So bleiben die Mikroporen vollständig geöffnet und behalten ihre maximale Aufnahmefähigkeit für die Feuchtigkeit. (Bild: Haga)

Schimmel ohne Chance: Naturkalk puffert Feuchtigkeit mühelos, während sie auf herkömmlichen Wänden – wie hier bei schwülem Sommerwetter – kondensiert. Die stark alkalische Oberfläche wirkt wie ein natürliches Desinfektionsmittel. (Bild: Haga)