Brandschutzdämmung Cellulose: Dem Feuer die Luft nehmen

Geprüfte Sicherheit: kein Schmelzen, kein Abtropfen, weniger Rauch

In Deutschland ereignen sich jedes Jahr über 200.000 Haus- und Wohnungsbrände. Aus gutem Grund erinnert seit über zwanzig Jahren der Aktionstag „Freitag, der 13.“ als bundesweiter Rauchmelder-Tag daran, wie wichtig Vorsorge ist. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die Dämmung. Mit Cellulose bildet ausgerechnet ein Dämmstoff eine wirksame Barriere gegen Hitze, der aus Recycling-Zeitungspapier gewonnen wird.

Bei direkter Beflammung 120 Minuten feuerbeständig
Marcel Bailey vom Cellulosewerk Angelbachtal (CWA): „Im Material gebundene Wasserkristalle werden unter Hitzeeinwirkung freigesetzt und führen zu kühlenden und löschenden Effekten. An der Oberfläche der Dämmung bildet sich unter dem Einfluss von Feuer eine stabile Kohleschicht, die als natürlicher Schutzschild fungiert. Sie verlangsamt das Vordringen der Flammen in tiefere Schichten bzw. unterbindet die Sauerstoffzufuhr im Bauteil.“ Dazu trägt auch die Verarbeitungsweise bei: Cellulose wird maschinell in Hohlräume eingeblasen und passt sich jeder Form exakt an. Das verhindert Luftkanäle und „Kamineffekte“, die die Ausbreitung des Feuers begünstigen würden. In Praxistests hielt eine schlanke Außenwand mit Climacell-Cellulosedämmung einer direkten Beflammung über 120 Minuten stand (REI 120).

Als schwer entflammbar eingestuft
Während herkömmliche Cellulosedämmstoffe oft als „normalentflammbar“ eingestuft sind, erreicht Climacell die Einstufung B-s2, d0. Dabei steht „B“ für das Brandverhalten, „s2“ bescheinigt dem Dämmstoff eine begrenzte Rauchentwicklung und „d0“ definiert das Abtropfverhalten: Anders als viele konventionelle Dämmmaterialien schmilzt das Material nicht. Es findet kein brennendes Abtropfen statt, wodurch die Flammen unkontrolliert auf andere Gebäudeteile überspringen könnten. Wichtig: Cellulose setzt im Brandfall keine toxischen Gase frei.

Hoher Wohnkomfort bei positiver CO2-Bilanz:
Die Herstellung erfordert nur einen minimalen Primärenergieeinsatz. Da das Material den während des Pflanzenwachstums gebundenen Kohlenstoff langfristig im Bauteil speichert, weist die Cellulosedämmung eine positive CO2-Bilanz auf. Die hohe Rohdichte und die geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/(m·K) sorgen zudem für hervorragende Dämmwerte und einen effektiven Schallschutz.

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CWA Cellulosewerk Angelbachtal GmbH
Etzwiesenstraße 12 – 74918 Angelbachtal
Tel.: +49 (0) 72 65 / 91 31-0
www.climacell.de – info@climacell.de

Über das Cellulosewerk Angelbachtal
Das Cellulosewerk Angelbachtal (CWA) zählt zu den führenden Herstellern von Cellulosedämmstoffen in Deutschland. Das Unternehmen entwickelt und produziert seit 1994 für Sanierung und Neubau nachhaltige Dämmstoffe der Marke Climacell®, die sich auf dem europäischen Markt fest etabliert haben. Alle Produkte sind „Made in Germany“ und ausschließlich mit Grünstrom aus Wasserenergie hergestellt.

Pressebilder zum Download

In Praxistests hielt eine schlanke Außenwand mit Climacell-Cellulosedämmung einer direkten Beflammung für über 120 Minuten stand. (Bild: Climacell)

Die Cellulosedämmung schmilzt im Brandfall nicht und es findet kein brennendes Abtropfen statt. (Bild: Climacell)

Rund 95 % der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung. Cellulose setzt im Brandfall keine toxischen Gase frei. (Bild: Climacell)

Cellulose wird maschinell in Hohlräume eingeblasen und passt sich jeder Form exakt an. Das verhindert Luftkanäle und „Kamineffekte“, die die Ausbreitung des Feuers begünstigen würden. (Bild: Climacell)

Die hohe Rohdichte und die geringe Wärmeleitfähigkeit sorgen auch für hervorragende Dämm- und Schallschutzwerte der Cellulose. (Bild: Climacell)

Beitrag zum verantwortungsvollen Bauen und Sanieren: Der flockige Dämmstoff weist eine positive CO2-Bilanz auf. (Bild: Climacell)