Rollläden aus Recycling-Aluminium: 85 % weniger CO2
Bei bis zu 50 % Fassadenanteil ein erheblicher Faktor für die Ökobilanz
Der ökologische Fußabdruck des Gebäudes ist immer mehr Bauherren und Modernisierern ein Anliegen. Die Verwendung von kreislauffähigem Material spielt dabei eine Schlüsselrolle, wobei insbesondere in Aluminium ein enormes Potenzial steckt: Das Leichtmetall lässt sich ohne Qualitätsverlust unendlich oft recyceln und spart dabei 95 % der Energie ein. Das macht moderne Rollladensysteme zu einem wichtigen Faktor für die Ökobilanz.
Im Altbau machen sie bis zu 30 % der Fassadenfläche aus, im modernen Neubau durch den Trend zu großen Fensterfronten oft sogar bis zu 50 % – und summieren sich zu beachtlichen Materialmengen. Der Rollladen-Spezialist Schanz setzt bei seinen stranggepressten Profilen auf einen Post-Consumer-Anteil von mindestens 75 %. „Gegenüber der Primärproduktion sinkt der CO2-Ausstoß dadurch auf rund 1,9 kg pro Kilogramm Material. Das verbessert die Klimabilanz des gesamten Gebäudes und begünstigt die Zertifizierung nach Standards wie DGNB oder LEED“, erklärt Steffen Schanz.
Unverwüstlich dank Eloxal-Veredelung
Im Gegensatz zu Kunststoffvarianten, die durch UV-Einstrahlung spröde werden können, punkten stranggepresste Aluminiumprofile mit einer deutlich höheren mechanischen Belastbarkeit und Lebensdauer. Durch die Veredelung im Eloxal-Verfahren entsteht eine extrem harte, kratzfeste Schutzschicht. Der Werkstoff bleibt dauerhaft gegen Korrosion geschützt. Einige Schanz-Systeme sind sogar mit der Hagelwiderstandsklasse 2 bzw. 3 zertifiziert.
Wo Standardlösungen an Grenzen stoßen
Ein weiterer Vorteil ist die hohe Flexibilität bei der Planung – insbesondere da, wo Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Wie bei Giebel- oder Schrägfenstern, die in der modernen Architektur verstärkt zum Einsatz kommen.
Energieeffizienz das ganze Jahr
Aluminium-Rollläden tragen auch zur energetischen Optimierung bei. Als Hitzeschutz können sie den Betrieb von Klimaanlagen oft überflüssig machen. Im Winter reduzieren sie die Wärmeverluste an den Fenstern. „Durch Recycling-Materialien, Langlebigkeit und Energieeffizienz leisten diese Rollladensysteme einen messbaren Beitrag zur Bauwende“, resümiert Schanz. Der Einbau nimmt meist nur wenige Stunden in Anspruch.
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Schanz Rollladensysteme GmbH
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