Eiche statt Marmor

Betontreppe aus den 60er-Jahren mit Stufen aus Holz renoviert

Steintreppen aus Marmor oder in Marmoroptik waren in den 60er-Jahren der letzte Schrei, wirken heute jedoch nicht mehr zeitgemäß. Bei einem Einfamilienhaus, Baujahr 1963, waren auf der Treppe zudem noch Teppichfliesen aufgeklebt worden.

Der Hausherr entfernte die Marmorbeläge und die Geländerstäbe. Übrig blieben nackte Betonstufen, die der Erstbesitzer selbst gegossen hatte: Sie waren schief und verschieden hoch.

„Mit Holz lassen sich solche Mängel selbst bei dieser Ausgangslage korrigieren“, sagt Thomas Köcher, Geschäftsführer der Treppenmeister-Partnergemeinschaft. Hier fiel die Entscheidung für einen vier Zentimeter starken Stufenbelag aus geölter Eiche.

Im ersten Schritt maß der Treppenmeister-Spezialist Stufe für Stufe aus. Die durch die Unebenheiten des Betons bedingten unterschiedlich hohen Zwischenräume konnte er egalisieren. Die exakt justierten Holzstufenbeläge ermöglichten den Ausgleich von Stufenversatz. Ursprünglich war die letzte Stufe am oberen Ende vier Zentimeter höher gewesen und eine gefährliche Stolperfalle. Die Stufenverziehung der Betontreppe wurde durch den Aufbau des Holzstufenbelags deutlich verbessert und  die durch die Unebenheiten des alten Betons bedingten Hohlräume ausgeschäumt.

Für die neue Treppe entschied sich der Hausherr für einen Handlauf an der Wand: ein Rundholz mit einem Durchmesser von 45 Millimetern, ebenfalls aus geölter Eiche. Zum Flur hin ist die Treppe offen. Sogar der Heizkörper am Fuß der Treppe bekam eine passende Verkleidung aus Holz.

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Steintreppen in Marmoroptik oder aus Marmor waren in den 60er-Jahren der letzte Schrei. Heute präsentiert sich die Treppe in frischem Look mit einem Stufenbelag aus Eiche. (Bild: Treppenmeister)

Auch der Handlauf der neuen Treppe und die Heizkörperverkleidung sind aus geölter Eiche gefertigt. (Bild: Treppenmeister)

„Charme“ der 60er: Auf der Treppe waren, um die glatten, kalten Stufen des rosafarbenen Marmors sicherer zu machen, orientalisch anmutende Teppichfliesen aufgeklebt worden. (Bild: Treppenmeister)

Das alte Treppengeländer wurde entfernt, der neue Handlauf befindet sich an der Wand. (Bild: Treppenmeister)

Der Hausherr entfernte die alten Marmorbeläge eigenhändig mit dem Bohrhammer. (Bild: Treppenmeister)

Zunächst blieben von der Treppe die nackten Betonstufen, die der Erstbesitzer selbst gegossen hatte. Sie waren schief und verschieden hoch geraten. (Bild: Treppenmeister)

Ursprünglich war die letzte Stufe am oberen Ende vier Zentimeter höher und bildete eine gefährliche Stolperfalle. Durch die exakte Justierung sind jetzt alle Stufen wieder gleich hoch. (Bild: Treppenmeister)

Die Stufenbeläge aus geölter Eiche in vier Zentimetern Stärke wurden in Schreinerarbeit gefertigt. (Bild: Treppenmeister)