Alte Senffabrik wird Meeting- und Event-Location

Neue Fenster und Türen sorgen für viel Tageslicht

Wohnen und Arbeiten lagen früher in Städten oft dicht beieinander. Während Geschäfte nach vorne zur Straße hin ausgerichtet waren, spielte sich das Arbeiten im Hinterhof ab. So war das auch in der Alten Senffabrik in Düsseldorf, in der Carl von der Heiden im 19. Jahrhundert seinen Radschläger-Senf produzierte. Heute befindet sich in dem zweistöckigen Backstein-Bau eine Meeting- und Eventlokation, die urbanes Hinterhof-Flair im besten Sinn verströmt.

Fenster gab es nur wenige. „Eine große Herausforderung war, in dieser Lage für ausreichend Tageslicht zu sorgen“, sagt Theo Opgenorth, Fenster-Fachmann bei Frovin. „Trotzdem sollten sich zusätzliche Fenster und Türen harmonisch in das historische Ambiente einfügen.“

300 Quadratmeter auf zwei Etagen stehen zur Verfügung: Im Erdgeschoß dominiert ein großer Veranstaltungsraum für Meetings oder Präsentationen. Dort sollte die historische Bausubstanz voll zur Geltung kommen. Wandlampen setzen die Ziegelstein-Optik in Szene. Der alte Fabrikboden wurde beibehalten, ebenso der rostige Stützpfeiler in der Mitte. Tageslicht fällt durch großflächige Festverglasungen ins Innere. Die große Falttür, Modell Lacuna von Frovin, lässt sich bis zur Wand öffnen.

Das Obergeschoß mit mehreren kleinen Räumen, Küche und Bad mutet dagegen wie die Bel Etage des Hauses an. Für Helligkeit sorgen nicht nur die Fenster an der Außenseite. Auch durch den Patio fällt zusätzlich Licht von oben ein. Ein Clou ist die zweiteilige gläserne Klöntür am Eingang. Bei ihr lässt sich der obere Flügel extra öffnen. Dadurch ist sie wie gemacht für einen „Klönschnack“ in der Seminarpause.

In kleinen Räumen macht sich der Mix aus ein- und auswärts öffnenden Fenstern bezahlt. So wurden vereinzelt Hamburger Fenster eingebaut, die sich nach außen öffnen lassen und für Platzersparnis und mehr Lichteinfall sorgen. Die nach innen öffnenden Berliner Fenster sind flexibel einsetzbar. Sie schaffen einen Kompromiss zwischen schlanken Holzprofilen mit verdeckten Beschlägen und den zeitgemäßen technischen Anforderungen (U-Wert 1,3).

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In der Alten Senffabrik in Düsseldorf befindet sich heute eine Meeting- und Eventlokation, die urbanes Hinterhof-Flair verströmt. (Bild: Frovin)

Fenster gab es in dem zweistöckigen Backstein-Bau nur wenige. Eine große Herausforderung war, für ausreichend Tageslicht zu sorgen. (Bild: Frovin)

Im Erdgeschoß dominiert ein großer Veranstaltungsraum für Meetings oder Präsentationen. Die große Falttür, Modell Lacuna von Frovin, lässt sich bis zur Wand öffnen. (Bild: Frovin/Lacuna)

Die Fenster und Türen fügen sich harmonisch in das historische Ambiente ein. (Bild: Frovin)

Die nach innen öffnenden Berliner Fenster schaffen einen Kompromiss zwischen schlanken Holzprofilen mit verdeckten Beschlägen und zeitgemäßen technischen Anforderungen (U-Wert 1,3). (Bild: Frovin)

Durch die großflächigen Festverglasungen fällt viel Tageslicht ins Innere. (Bild: Frovin)

Der Charme des historischen Industriegebäudes sollte zur Geltung kommen. Auch der alte Industrieboden wurde beibehalten. (Bild: Frovin)

Ein Clou ist die zweiteilige gläserne Klöntür am Eingang. Bei ihr lässt sich der obere Flügel extra öffnen. (Bild: Frovin)

Für Helligkeit sorgen nicht nur die Fenster an der Außenseite. Auch durch den Patio fällt zusätzlich Licht von oben ein. (Bild: Frovin)