Dachdämmung: Passgenau, auch wenn’s richtig schräg wird

Cellulose-Einblasdämmung meistert auch die Tücken alter Dachstühle

Über 80 Prozent der Wohngebäude in Deutschland verfügen über ein Dach mit einer Neigung von mehr als 20 Grad, davon gilt ein wesentlicher Anteil als nicht oder nur unzureichend gedämmt. Vor allem die Dämmung alter Dachstühle stellt an Material und Ausführung komplexe Ansprüche, die sich mit modernen Einblasdämmungen schnell und wirtschaftlich lösen lassen.

Beim Dämmen von Steildächern im Altbau stoßen herkömmliche Matten- und Plattenlösungen oft an Grenzen, da sie sich den alten, oft verzogenen Holzbalken nicht lückenlos anpassen. Schon kleine Verschnittfehler können zu Hohlräumen und Stoßfugen führen. Verwinkelte Geometrien mit unregelmäßigen Sparrenabständen, Kaminen und Gauben erschweren die Ausführung. „Flexible Einblasdämmstoffe füllen Hohlräume zuverlässig bis in die kleinste Ritze, schließen energetische Lücken und minimieren die Gefahr von Kondensat- und Schimmelbildung“, so Marcel Bailey, Geschäftsführer des Cellulosewerks Angelbachtal (CWA).

Das CWA produziert seine Climacell-Dämmstoffe aus sauberem, sortenreinem Recycling-Zeitungspapier. Sie werden maschinell in die geschlossenen Gefache eingeblasen und bilden eine fugenlose Dämmschicht. Das Material kann Feuchtigkeit aktiv puffern und bei Bedarf wieder abgeben. Durch das Einblasen mit Druck verdichtet sich die Cellulose, die Flocken verkrallen sich dauerhaft ineinander. Die Dämmung bleibt so bei fachgerechter Ausführung auch nach Jahrzehnten setzungssicher und formstabil. Das belegt eine Thermografieuntersuchung bei einem vor rund 25 Jahren sanierten Haus.

Steildächer heizen sich durch unzureichende Dämmung im Sommer oft unerträglich auf. Cellulose weist eine hohe Rohdichte und eine Wärmespeicherkapazität von rund 2.544 J/(kg·K) auf – fast doppelt so viel wie viele mineralische Fasern. Durch eine Phasenverschiebung von zehn bis zwölf Stunden wird die Sonnenwärme im Dämmstoff zwischengespeichert, erst in den kühleren Nachtstunden abgegeben und kann sofort wieder hinausgelüftet werden.

Da das aufwendige und teure Abdecken des Daches entfällt, lässt sich ein Einfamilienhaus meist innerhalb eines einzigen Tages dämmen. Eine staatliche Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) kann weitere finanzielle Entlastung bringen.

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CWA Cellulosewerk Angelbachtal GmbH
Etzwiesenstraße 12 – 74918 Angelbachtal
Tel.: +49 (0) 72 65 / 91 31-0
www.climacell.deinfo@climacell.de

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Über 80 % der Wohngebäude in Deutschland verfügen über ein Dach mit einer Neigung von mehr als 20 Grad. Ein wesentlicher Anteil gilt als nicht oder nur unzureichend gedämmt. (Bild: Climacell)

Mit modernen Einblasdämmungen lassen sich Steildächer schnell und wirtschaftlich dämmen. (Bild: Climacell)

Auch wenn’s richtig schräg ist: Cellulose-Einblasdämmung bleibt auch nach Jahrzehnten setzungssicher und formstabil, wie die Thermografieuntersuchung bei diesem ehemaligen Bauernhaus zeigt. (Bild: Climacell)

Die flockigen Dämmstoffe werden ausschließlich aus sauberem, sortenreinem Recycling-Zeitungspapier hergestellt. (Bild: Climacell)

Der Cellulosedämmstoff wird maschinell über Schläuche in die geschlossenen Gefache der Dachschrägen eingeblasen. Das aufwendige und teure Abdecken des Daches entfällt. (Bild: Climacell)

Das lückenlose Anschmiegen des Dämmstoffes reduziert Luftströmungen innerhalb der Gefache auf ein Minimum. Zudem kann er Feuchtigkeit aktiv puffern und bei Bedarf wieder abgeben. (Bild: Climacell)

Verzogene alte Balken haben Charme, sind energetisch jedoch eine Herausforderung. Cellulose meistert die heiklen Übergänge vom Holz zum Dämmstoff und schützt vor Wärmebrücken. (Bild: Climacell)

Gauben sind mit ihren Ecken und Winkeln besonders anfällig für Wärmebrücken. Cellulose passt sich auch hier flexibel jeder Geometrie an, schließt energetische Lücken und minimiert die Gefahr von Kondensat- und Schimmelbildung. (Bild: Climacell)