Aluminiumrollläden lassen Hagel einfach abprallen

Unwetter zeigt gravierende Unterschiede bei der Widerstandsfähigkeit von Beschattungssystemen

Ein Unwetter in Süddeutschland führte die gravierenden Materialunterschiede beim Sonnenschutz klar vor Augen: Während die Aluminium-Giebelrollläden des Einfamilienhauses den Hagelschlag völlig unversehrt überstanden, erlitten die Raffstores im Erdgeschoss einen Totalschaden und müssen komplett ausgetauscht werden.

Maßarbeit für die Schräge
Bei den schrägen Giebelfenstern im Obergeschoss setzten die Bauherren auf maßgefertigte Aluminiumrollläden von Schanz, die aus einem dezenten Kasten von unten nach oben laufen. „Eine solche Mischlösung an einer Hausseite ist ungewöhnlich“, erklärt Steffen Schanz. Doch die Investition zahlt sich nun handfest aus.

Härte-Boost durch eloxierte Oberfläche
Für die hohe Widerstandsfähigkeit der Systeme sorgen drei Faktoren: Materialwahl, Verarbeitung und Oberflächenbehandlung. Stranggepresste Aluminiumprofile sind deutlich dickwandiger und stabiler als geschäumte Standardprofile. Den ultimativen Härte-Boost liefert das Eloxieren: Dieses elektrochemische Verfahren verwandelt die Metalloberfläche in eine extrem harte Oxidschicht, die selbst bei Hagel oder Temperaturschwankungen nicht abplatzt. Dass die Konstruktionen extremem Unwetter standhalten, belegen offizielle Zertifizierungen des Institutes für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung (IBS). Während filigrane Jalousien bei Sturm hochgefahren werden müssen, bleiben die robusten Aluminium-Rollläden zum Schutz der Fenster geschlossen.

Hitze sorgt für Nachrüstungswelle auch im Neubau
Die nachrüstbaren Systeme verzeichnen zunehmend eine Umrüstwelle auch bei neueren Häusern. Den Grund sieht der Experte im Klimawandel: Neben extremen Unwettern treibt vor allem der Hitzeschutz Hausbesitzer um. Aluminium-Rollläden fangen bis zu 92 Prozent der Sonnenstrahlen vor der Scheibe ab. Herkömmliche Kunststoffmodelle dagegen dürfen bei extremer Hitze nie ganz geschlossen werden, da die heiße Luftsäule dazwischen zu Verformungen führen kann. Um dies auszuschließen, empfiehlt sich die Aluminiumvariante bereits beim Neubau. Sie lässt sich jedoch auch später jederzeit ohne aufwendige Bauarbeiten nachrüsten.

Informationen unter www.rollladen.de

(2.279 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Schanz Rollladensysteme GmbH
Forchenbusch 400 – 72226 Simmersfeld
Telefon: 07484/9291-0
info@schanz.de – www.rollladen.de

Presse-Bilder zum Download

Das Unwetter zeigte die gravierenden Unterschiede bei der Widerstandsfähigkeit von Beschattungssystemen: Die Aluminium-Giebelrollläden überstanden den Hagelschlag völlig unversehrt, die Raffstores im Erdgeschoss erlitten einen Totalschaden. (Foto: Schanz)

Während die Raffstorelamellen im Erdgeschoss komplett ausgetauscht werden müssen, findet sich an den oberen Aluminiumrollläden nicht die kleinste Delle. (Foto: Schanz)

Dass die Rollladensysteme sogar extremen Wetterereignissen standhalten, belegen Prüfungen vom Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung (IBS) in Linz. (Foto: Schanz)

Die enorm harte Oxidschicht verhindert ein Abplatzen oder Abblättern der Oberfläche auch bei massivem Hagelschlag. (Foto: Schanz)

Stranggepresste Aluminiumprofile sind besonders formstabil und lassen selbst große Hagelkörner einfach abprallen. (Foto: Schanz)

Die robusten Aluminiumrollläden können zum Schutz der Fenster bei Sturm und Hagel geschlossen bleiben. Filigrane Jalousien dagegen müssen bei aufziehendem Unwetter hochgefahren werden, um Schäden zu vermeiden. (Foto: Schanz)